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Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die von einem Implantologen durch
einen operativen Eingriff fest im Kieferknochen verankert werden. Auf den
künstlichen Wurzeln - meist aus Titan - können Kronen und Brücken durch
Schrauben befestigt werden. Bei Verlust eines oder mehrerer Zähne ist die
Implantatversorgung in bestimmten Fällen eine sehr aufwendige, aber für den
Patienten komfortable Alternative zu herkömmlichen Brücken und Prothesen.
Bei implantatgetragenem Zahnersatz muß kein "gesunder Zahn" beschliffen
werden. Es gibt keine störenden Klammern und unangenehme Gaumenplatten im
Mund. Der Patient hat ein natürliches Zahngefühl.
Die Anfertigung eines implantatgetragenen Zahnersatzes erfordert höchste
Präzision vom Implantologen und Zahntechniker.
"Aktives Mitglied der DGZI" - Gütesiegel für implantologisch tätige Zahnärzte
Die Bezeichnung "Aktives Mitglied der DGZI" weist erfahrene Implantologen aus.
Die gestellten Anforderungen der DGZI an ihre aktiven Mitglieder sind
extrem hoch. Nur jenen Zahnärzten, die eine umfangreiche theoretische und
praktische Prüfung (Active MemberShip-Prüfung) durch ein DGZI-Experten-Team
bestanden haben, dürfen die Bezeichnung "Aktives Mitglied der DGZI" tragen.
Um aber zu dieser Prüfung überhaupt zugelassen zu werden, müssen die
Aspiranten bereits über drei Jahre implantologische Erfahrung verfügen,
regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen und praktische Kurse besucht und
mindestens 200 künstliche Wurzeln gesetzt haben.
Nur wer sich weiterhin fortbildet und regelmäßig Kurse besucht, darf das "Gütesiegel" der DGZI
weiter tragen.
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